Beschäftigungsfähigkeit muss man sich erarbeiten! | Banque et Caisse d'Epargne de l'Etat, Luxembourg
4. Februar 2019

Beschäftigungsfähigkeit muss man sich erarbeiten!

Man vergisst manchmal schnell, dass die Einstellung von Personal für beide Seiten von Bedeutung ist. Sowohl der Angestellte als auch der Arbeitgeber beschließen, zusammen zu arbeiten, und deshalb ist es wichtig, dass beide Parteien ihre Beschäftigungsfähigkeit im Laufe der Zeit pflegen. Romain Streff, Leiter der Abteilung Personalverwaltung und Leo Toussaint, der stellvertretende Leiter, tauschen ihre Erfahrungen aus und sprechen über die Unternehmenskultur von Spuerkeess.

Wie bindet man seine Mitarbeiter langfristig? Welche Politik verfolgt Spuerkeess in dieser Hinsicht?

Romain Streff: Die jungen Leute von heute machen selten bei ein und demselben Arbeitgeber Karriere. Und obwohl das Gehalt auch nach wie vor ein wichtiger Faktor ist, stellt es nicht mehr das entscheidende Element dar. Ebenso wichtig sind die Anpassungsfähigkeit des Arbeitgebers an die Marktentwicklung und die Fähigkeit des Angestellten, sich in seinen Aufgabenfeldern weiterzuentwickeln. Der Begriff „Work-Life-Balance" steht für das Gleichgewicht von persönlicher und beruflicher Entfaltung.

Außerdem bietet die Bank den neuen Mitarbeitern eine Betreuung an, die ihresgleichen sucht, und zwar durch eine Patenschaft, mit der sie sich schneller mit dem Unternehmen vertraut machen können.

Die ernannte Patin bzw. der ernannte Pate sind Bezugspersonen, die für einen persönlicheren und offeneren Kontakt sorgen. Darüber hinaus durchlaufen neu Eingestellte einen speziellen Ausbildungszyklus, damit jeder über die gleichen Grundkenntnisse im Bank- und Finanzwesen verfügt.

Spuerkeess ist stolz darauf, neue Talente für sich zu gewinnen und einstellen zu können und scheut sich nicht davor, besondere Maßnahmen zu ergreifen, um sie an sich zu binden.

Leo Toussaint: Abgesehen davon bieten wir auch ein sehr vielfältiges Schulungsprogramm für alle unsere Mitarbeiter an, das sie in ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung unterstützt. Die Mitarbeiter haben nicht nur die Möglichkeit, in ihrer Karriere weiterzukommen, sondern können auch ihre Position innerhalb der Bank zu wechseln. Diese Flexibilität ist für beide Seiten von Vorteil:

  • der Mitarbeiter kann neue Fähigkeiten entwickeln und in einem anderen Beruf arbeiten;
  • die Bank profitiert von einem vielseitigen Angestellten, der in mehreren Tätigkeitsbereichen Werte schafft.

Muss auch der Angestellte seine Beschäftigungsfähigkeit pflegen?

Leo Toussaint: Auf jeden Fall! Die Berufe entwickeln sich ständig weiter, und es ist wichtig, stets offen zu sein und neugierig zu bleiben. Die Zauberformel lautet hier: lebenslanges Lernen. Um die Beschäftigungsfähigkeit zu pflegen, müssen Sie sich im Laufe Ihrer Karriere weiterentwickeln und dazu lernen können.

Diese Denkweise ist in jedem Unternehmen wichtig, denn sie fördert eine gute Verständigung der Kollegen untereinander und stärkt den Teamgeist. Das Arbeiten mit Menschen, die neue Dinge lernen und andererseits ihr Wissen weitergeben möchten, schafft eine positive und produktive Atmosphäre.

Wie wichtig ist die Marke des Arbeitgebers?

Romain Streff: Das Image spielt eine entscheidende Rolle in der externen Wahrnehmung der Gesellschaft. Ein guter Ruf wirkt sich nicht nur auf die Kunden der Gesellschaft und auf andere Unternehmen oder potenzielle Bewerber aus, sondern vor allem auch auf die Angestellten. Es ist angenehm, in einer Struktur zu arbeiten, die anerkannt und nach außen hin Vertrauen erweckend ist.

Bei einer Studie von Randstad Luxemburg aus dem Jahr 2017 über den attraktivsten Arbeitgeber Luxemburgs landete Spuerkeess auf Platz eins. Spuerkeess besitzt in der Tat eine starke Medienpräsenz und erhält für die guten Ergebnisse regelmäßig Auszeichnungen, wie etwa den Safest Bank Award für die Stabilität und Zuverlässigkeit am Markt oder den German Design Award 2017 für die S-net-App.

Spuerkeess ist bestrebt, das Image einer stabilen und kompetenten Bank sowie eines modernen und attraktiven Arbeitgebers zu vermitteln.
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