7. April 2020

Speedinvest hält den Gegenwinden stand

In einem Umfeld komplizierter Entwicklungen hat sich das digitale und automatisierte Anlageprodukt Speedinvest als ideal erwiesen.

Mit der Ausbreitung von Covid-19 auf dem gesamten Globus rollt seit Februar eine allgemeine Verkaufswelle über die Finanzmärkte hinweg, die von einer buchstäblich explodierenden Volatilität begleitet wird. So sind die Aktienmärkte zwischen dem 1. Januar und dem 31. März stark eingebrochen. Der US-Börsenindex S&P 500 zum Beispiel verzeichnet ein Minus von 20%, während sein europäisches Pendant, der Stoxx Europe 600, im selben Zeitraum um 23% nachgab.

Anders als man erwarten könnte, ist diese breite Verkaufsbewegung auch nicht jenen Vermögenswerten zugutegekommen, die gemeinhin als defensiv gelten.

Der Dollar hat gegenüber dem Euro seit dem 20. Februar um nahezu 2% abgewertet.

Am Rentenmarkt sind die Renditen von Staatsanleihen ebenfalls in die Höhe geschossen, wobei zugleich auch ein Abheben der Risikoprämien von Unternehmensanleihen zu beobachten war. Einzig den Treasuries – US-Schatzbriefen – ist es wirklich gelungen, ihre Verluste im Verlauf dieses ersten Trimesters zu begrenzen.

In diesem Umfeld komplizierter Entwicklungen hat sich das digitale und automatisierte Anlageprodukt Speedinvest als ideal erwiesen. Jeder Anleger beantwortet einfach eine Reihe gezielter Fragen und erhält daraufhin einen Vorschlag über ein kostengünstiges Portfolio, das passgenau auf sein Risikoprofil zugeschnitten ist.

Darüber hinaus kann der Anleger über die regelmäßige Anlage geringer Beträge eine gleichmäßige Wertentwicklung seines Portfolios erreichen und zugleich von besonders vielversprechenden Einstiegschancen profitieren. Nicht zuletzt kommt dem Portfolio des Anlegers eine professionelle Verwaltung gut gestreuter Aktien- und Anleiheinvestments zugute.

Nehmen wir das Beispiel eines Anlegers, dessen Profil vom Speedinvest-Roboter als ausgewogen erkannt wurde. Sein Portfolio ist zu 50% in Aktien und zu 50% in Anleihen angelegt. Anfang April verzeichnete es einen Verlust von -10,77%. Dass das Portfolio den jüngsten Volatilitätsschub an den Finanzmärkten relativ gut verkraften konnte, ist seinem aktiven Management zu verdanken, dessen Strategie auf die wirtschaftlichen Fundamentaldaten ausgerichtet ist. Dieser Ansatz erlaubt es uns, die Portfolios in Anpassung an die erwartete konjunkturelle Entwicklung zu strukturieren.

So haben uns unsere verhaltene Einschätzung der Aussichten für die Weltwirtschaft und die zu Jahresbeginn hohen Bewertungen in zahlreichen Sektoren zu einer unverändert vorsichtigen Haltung gegenüber Aktien bewogen. Zunächst hatten wir uns für eine Untergewichtung europäischer Titel zugunsten des von einem solideren Wachstum gekennzeichneten US-Markts entschieden.

Angesichts der Ausbreitung des Virus in den Vereinigten Staaten haben wir unsere geografische Positionierung jedoch überdacht und zum Trimesterende angepasst. Somit haben wir unsere Exponierung gegenüber dem amerikanischen Markt reduziert. Was die Sektorallokation betrifft, so setzen wir vornehmlich auf Titel aus weniger zyklischen Branchen wie etwa Kommunikationsdienstleistungen, Immobilien und Gesundheit.

Die Verfassung der Weltwirtschaft geht mit äußerst niedrigen Risikoprämien einher, weshalb wir unsere neutrale Haltung gegenüber Staats- und Unternehmensanleihen in Europa im gesamten Trimester beibehalten haben. In den Vereinigten Staaten bevorzugen wir weiterhin Unternehmensbonds und Staatsanleihen mit kurzen Laufzeiten. Der Grund dieser geografisch unterschiedlichen Positionierung ist das schwächere Wirtschaftswachstum Europas im Vergleich zu den USA.