Garantie der Einlagen

Überblick des Schutzes von Einlagen

Einlagen bei der Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat, Luxembourg  sind geschĂŒtzt durch:

Fonds de garantie des dépÎts Luxembourg (1) (FGDL)

Sicherungsobergrenze:

EUR 100 000 pro Einleger pro Kreditinstitut (2)

Falls Sie mehrere Einlagen bei demselben Kreditinstitut haben:

Alle Ihre Einlagen bei demselben Kreditinstitut werden „aufaddiert“, und die Gesamtsumme unterliegt der Obergrenze von EUR 100 000 (2)

Falls Sie ein Gemeinschaftskonto mit einer oder mehreren anderen Personen haben:

Die Obergrenze von EUR 100 000 gilt fĂŒr jeden einzelnen Einleger (3)

Erstattungsfrist bei Ausfall eines Kreditinstituts:

7 Arbeitstage (4)

WĂ€hrung der Erstattung:

Euro

Kontaktdaten:

Fonds de garantie des dépÎts Luxembourg (FGDL)
283, route d’Arlon
L-1150 Luxembourg
Adresse postale: L-2860 Luxembourg
Tel.: (+352) 26 25 1-1
Fax: (+352) 26 25 1-2601
E-mail: info@fgdl.lu

Weitere Informationen:

www.fgdl.lu

ZusÀtzliche Informationen

(1)  Einlagensicherungssystem

Ihre Einlage wird von einem vertraglichen Einlagensicherungssystem gedeckt, das als Einlagensicherungssystem amtlich anerkannt ist. Im Falle einer Insolvenz Ihres Kreditinstituts werden Ihre Einlagen bis zu EUR 100 000 erstattet.

(2)  Allgemeine Obergrenze der Einlagensicherung

Sollte eine Einlage nicht verfĂŒgbar sein, weil ein Kreditinstitut seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, so werden die Einleger von dem Einlagensicherungssystem entschĂ€digt. Die betreffende Deckungssumme betrĂ€gt maximal EUR 100 000 pro Kreditinstitut. Das heißt, dass bei der Ermittlung dieser Summe alle bei demselben Kreditinstitut gehaltenen Einlagen addiert werden. HĂ€lt ein Einleger beispielsweise EUR 90 000 auf einem Sparkonto und EUR 20 000 auf einem Girokonto, so werden ihm lediglich EUR 100 000 erstattet.

Die Sicherung von Einlagen, die aus Immobilientransaktionen im Zusammenhang mit privat genutzten Wohnimmobilien, sowie aus EntschĂ€digungsleistungen im Zusammenhang mit privat genutzten Wohnimmobilien resultieren, sowie Einlagen, die soziale Zwecke erfĂŒllen und an bestimmte Lebensereignisse eines Einlegers geknĂŒpft sind, wie Heirat, Scheidung, Renteneintritt, KĂŒndigung, Entlassung, InvaliditĂ€t oder Tod, sowie Einlagen, die auf der Auszahlung von Versicherungsleistungen oder EntschĂ€digungszahlungen an Opfer von Straftaten oder falscher strafrechtlicher Verurteilung beruhen kann wĂ€hrend des Zeitraums von 12 Monaten nach Erhalt des Betrags bzw. ab dem Zeitpunkt, zu dem die Einlagen gesetzlich ĂŒbertragen werden können, den Gegenwert von EUR 100 000 ĂŒbersteigen, wobei allerdings eine Höchstgrenze von EUR 2 500 000 gilt. Weitere Informationen sind erhĂ€ltlich unter www.fgdl.lu.

(3)  Obergrenze bei Gemeinschaftskonten

Bei Gemeinschaftskonten gilt die Obergrenze von EUR 100 000 fĂŒr jeden Einleger.

Einlagen auf einem Konto, ĂŒber das zwei oder mehrere Personen als Teilhaber einer Gesellschaft, Mitglied einer Vereinigung oder eines Ă€hnlichen Zusammenschlusses ohne Rechtspersönlichkeit verfĂŒgen können, werden bei der Berechnung der Obergrenze von EUR 100 000 allerdings zusammengefasst und als Einlage eines einzigen Einlegers behandelt.

(4)  Erstattung

Das zustĂ€ndige Einlagensicherungssystem ist der „Fonds de garantie des dĂ©pĂŽts Luxembourg“ (FGDL), 283 route d’Arlon, L-1150 Luxembourg, (+352) 26 25 1-1, info@fgdl.lu, www.fgdl.lu. Es werden Ihnen Ihre Einlagen (bis zu EUR 100 000) spĂ€testens innerhalb von 7 Arbeitstagen erstattet.

Haben Sie die Erstattung innerhalb dieser Fristen nicht erhalten, sollten Sie mit dem Einlagensicherungssystem Kontakt aufnehmen, da der GĂŒltigkeitszeitraum fĂŒr Erstattungsforderungen nach einer bestimmten Frist abgelaufen sein kann. Weitere Informationen sind erhĂ€ltlich unter www.fgdl.lu.

Weitere wichtige Informationen

Einlagen von Privatkunden und Unternehmen sind im Allgemeinen durch Einlagensicherungssysteme gedeckt. FĂŒr bestimmte Einlagen geltende Ausnahmen werden auf der Website des zustĂ€ndigen Einlagensicherungssystems mitgeteilt. Ihr Kreditinstitut wird Sie auf Anfrage auch darĂŒber informieren, ob bestimmte Produkte gedeckt sind oder nicht. Wenn Einlagen gedeckt sind, wird das Kreditinstitut dies auch auf dem Kontoauszug bestĂ€tigen.

 

Überblick des Anlegerschutzes

 

Das System fĂŒr die EntschĂ€digung der Anleger in Luxemburg (SIIL) gilt fĂŒr Anleger, die natĂŒrliche oder juristische Personen sind, innerhalb der Grenzen, unter den Bedingungen und gemĂ€ĂŸ den ModalitĂ€ten des Gesetzes vom 18. Dezember 2015 ĂŒber die Maßnahmen zur Auflösung, Sanierung und Liquidation von Kreditinstituten und gewissen Anlagegesellschaften sowie ĂŒber die Garantiesysteme von Einlagen und die EntschĂ€digung der Anleger.

Das SIIL gewÀhrleistet eine Deckung der Forderungen aufgrund der UnfÀhigkeit eines Kreditinstituts folgendes zu tun:

1. die den Anlegern geschuldeten oder ihnen gehörenden Gelder, die in ihrem Auftrag in Verbindung mit den Anlagetransaktionen gemĂ€ĂŸ den geltenden gesetzlichen und vertraglichen Bedingungen verwahrt werden, zurĂŒckzuzahlen;

oder

2. die den Anlegern geschuldeten oder ihnen gehörenden Gelder, die in ihrem Auftrag in Verbindung mit den Anlagetransaktionen gemĂ€ĂŸ den geltenden gesetzlichen und vertraglichen Bedingungen verwahrt werden, zurĂŒckzuerstatten.

Somit werden die Anlagetransaktionen eines einzelnen Anlegers gedeckt, wobei die Anzahl der Konten, die WÀhrung und ihre Lokalisierung in der EuropÀischen Union unbedeutend ist, bis zu einem Gegenwert von EUR 20 000.

Wenn eine Anlagetransaktion mit einem Gemeinschaftskonto durchgefĂŒhrt wird und sollten keine Sonderbestimmungen vorliegen werden die Forderungen gleichmĂ€ĂŸig auf die Anleger verteilt.

Die Anleger mĂŒssen schnellstmöglich und spĂ€testens innerhalb von drei Monaten durch das SIIL entschĂ€digt werden.